Kurzurlaub von der Reise…

Dienstag, der 12. November 2019        Huguenot Memorial Park, Jacksonville FL

Amelia Island und das Boule/Petanque Turnier (PAO) in Fernandina Beach sind schon wieder Geschichte!

Nach einem entspannten letzten Ruhetag im Fort Clinch State Park sind wir heute spät vormittags nach Süden aufgebrochen. Unser mittelfristiges Ziel ist „nur“ rund 300 km entfernt…

Im Verhältnis dazu sind die 35 Kilometer für heute „nur ein Gucken“.
Wir landen schon mittags an der riesigen Mündung des St. John River in den Atlantik westlich von Jacksonville auf einem direkt am Wasser liegenden State Park Campground mit, anders als gewünscht, riesigen Wassermengen von oben.

Eigentlich könnte es hier, direkt am Wasser mit Strandzugang, richtig schön sein!
Aber nicht, wenn es so schüttet wie heute.
Das Geräusch der „Reiskörner“, so hören sich die Regentropfen auf das Dach des Wohnmobils an, will nicht enden. Der Wind wird langsam aber sicher zum Sturm…

Irgendwie passt es nur zu gut zu diesem Mistwetter, dass direkt am gegenüberliegenden Ufer des Flusses in der Mayport Naval Station bis zu sieben riesige US Navy Kriegsschiffe, Flugzeugträger, Zerstörer und andere militärische Schiffsgattungen liegen, die wir auch mit dem Fernglas wegen des Regens nicht identifizieren können, über die und uns hinweg jedoch im Daueranflug Hubschrauber unter diesen schlechten Wetterbedingungen Zielanflüge und Starts üben. Mal mit, mal ohne Beleuchtung. Immer in ziemlich niedriger Höhe, so dass wir die Vibration der durch die Rotoren entstehenden Luftströme über unsere Köpfe hinweg im Wohnmobil spüren können.

Es fühlt sich nicht so an, als wenn wir hier noch eine Nacht länger bleiben wollen, zumal an der Signaltonne zu erkennen ist, dass das Wasser immer höher steigt.
Auch unsere Überlegung, als nächstes südlich am Atlantik gelegenes Ziel den Anastasia State Park bei St. Augustin anzufahren, dort gibt es einen munteren Petanque Club, dessen Präsident ich beim Turnier kennengelernt habe, erscheint uns wegen dieser Wetterverhältnisse nicht prickelnd zu sein.

Kurz und gut:
Hier endet unser Aufenthalt an der Atlantikküste Floridas!

Nicht nur das Wetter gibt uns Recht, sondern auch unser Gefühl, dass wir nichts verpassen, wenn wir die bisher jedesmal großzügig umfahrenen Bettenburgen Miamis auch dieses Mal nicht sehen wollen.

Es geht weiter Richtung Westen, in die Rentner*innen-, Gemüse- Erdbeer-, Orangen- und Rinderkammer Floridas.

13.  – 14. November 2019      Grand Lake Golf & RV Resort, Citrus FL

Der längste Teil unserer Fahrt, es sind insgesamt ungefähr 140 km, geht über den gut ausgebauten, meist vierspurigen Hwy 301. Deshalb erreichen wir auch heute schon um die Mittagszeit ohne lange Pausen diesen, wie der Name es schon sagt, riesigen Urlaubs- und Golfpark für Winterflüchtlinge…

Das Ambiente, dieser Ausdruck für Umgebung, entspricht den Erwartungen der hier für mehrere Monate gelagerten Nordländer wahrscheinlich am ehesten. Die Golfcarts schnurrren jedenfalls an uns, die wir fußläufig zum Internetzugang im Office hin und zurück wohl 2 Kilometer unterwegs sind, fast geräuschlos vorbei. Bevor wir unseren abgelegenen Stellplatz erreichen, ruft es uns meistens aus dem Inneren heraus, schon bevor wir sie überhaupt wahrgenommen haben, „How’re you doing?“  zu.
-Abwettern ist angesagt!

Aber ohne Bedauern und deshalb auch ohne große Umschweife gehen wir noch ein kleines Stück weiter Richtung Tampa, nach Zephyrhills FL

Southern Charm RV Resort, Zephyrhills FL
Turtle Beach Campground, Siesta Key FL

Es fühlt sich nicht nur so an, als wenn wir endgültig angekommen wären… Wir haben so wenig Bock im Moment auf’s Fahren…
Das heißt wohl, so schnell gehen wir von hier nicht mehr weg!

So ist es wirklich: Wir sind aus diesem „Paradies“ für Rentner*innen nicht mehr zu vertreiben…
Wir kennen und schätzen dieses Resort sehr, waren vor zwei Jahren für vier Wochen schon einmal hier und fühlen uns sofort wieder wohl!
Irgendwie setzt sich in uns offensichtlich ein angestautes Bedürfnis nach Ausruhen und Abhängen durch und wir geben ihm Platz:
Haben uns nach kurzer Diskussion über unsere weitere Reiseplanung -Wetter-Temperaturen-Winter-Regenwahrscheinlichkeit-Hurrikans-Tornados-wie soll unsere Route bis August 2020 verlaufen-was haben wir noch nicht gesehen-was möchten wir alles noch sehen- uns auch im Hinblick auf die günstigste Preisstruktur für Übernachtungen dazu entschlossen, bis zum 8. Januar 2020! hier zu bleiben.

So wie das in den riesigen Bäumen herabhängende Spanish Moss seine Energie als Schmarotzer von seinen Wirtspflanzen den Bäumen holt, so bekommen wir unsere zumindest im Moment aus den Angeboten und Aktivitäten, die von den Gästen dieses Parks in großem Maßen zur Verfügung gestellt werden. Wir wissen, was uns hier erwartet und sind glücklich über unsere Möglichkeiten ohne große Aufregung und Ungewissheiten.

Dass die Nachbarn uns in einer unbeschreiblich freundlichen Art aufnehmen, als wenn wir nie weg gewesen wären und manche sich tatsächlich an uns erinnern können, bringt uns die Einladung der Nachbarschaft zum gemeinsamen Thanksgiving-Truthahn-Essen ein. „Bringt doch einen Frucht- und einen gemischten Salat mit!“

Dass das Geflügel 20 Kilogramm auf die Waage bringt, ist fast unglaublich. Neben dem Fleisch, das Heidi und Tim gefüllt und gebraten haben und das ähnlich wie unsere Pute in Deutschland schmeckt, gibt es die unterschiedlichsten Beilagen.
Zugegeben viel Kohlenhydrate, Soßen und nicht zuletzt Desserts ohne Ende. Bei einem solchen Buffet müssen wir uns echt zusammenreißen…

Der Pool und der Hot Tube sind wohltemperiert, schätzungsweise 24/25° bzw. 40°C und das Abschwitzen und -schwimmen unseres Festtagsmenüs tut richtig gut.

Es wäre alles so perfekt…
Wenn nicht mein iPhone in der Tasche meiner Badehose mitgeschwommen wäre.

Einerseits ist es natürlich richtiger Bullshit:
Die Online-Verbindungen zu unseren Banken, insbesondere wegen der neuen zweiteiligen Sicherheitseinstellungen, machen mir ohne iPhone große Probleme.
Andererseits empfinde ich es von Vorteil, dass ich zu einer Entscheidung „gezwungen bin“, die ich eigentlich erst viel später treffen wollte.

Ein neues iPhone will schon jetzt zu mir!

Vielen Dank, lieber Hartmut für Deine Online-Beratung!

…die ich dafür nutze, um am Black Friday im Apple Store der Brandon Mall ein neues „Eleven“ zu erstehen:
Ich hätte es eigentlich wissen müssen, dass dieser Tag sich nicht zum Einkaufen eignet!
Nicht nur, dass der Apple Store rappelvoll ist, so dass die Experten-Unterstützung zur Aktivierung meines neuen iPhones fast vollständig ausfällt und deshalb die Umstellung von meinem Fünfer zum Elfer mehr als mein ganzes Technikverständnis erfordert, sondern auch, dass an diesem Tag die Tausende von Parkplätzen rund um die Mall knallvoll mit Verrückten wie uns sind. Ganz zu schweigen vom kaum abfließenden Verkehr auf den ersten drei Kilometern der riesigen Parkflächen, bevor wir den sechsspurigen Highway erreichen.

Eine kurze Stippvisite in Quilter’s Corner, Zephyrhills entspannt uns wieder, auch weil wir sicher sind, einen guten Stoff für die Rückseite unserer Weihnachtstischdeckchen finden zu können.

Di, 3. Dezember – Sa, 7. Dezember 2019
Turtle Beach Campground      Turtle Beach,
Siesta Key Island FL

Zur Abwechslung sind wir mal wieder unterwegs, (wir wissen was wir tun) und machen einen Kurzzeit-Ausflug, wie wir ihn in Deutschland zum Beispiel nach Holland machen würden.

Mit dem Unterschied,
ohne unseren Platz im Southern Charm RV Resort abzumelden, gönnen wir uns vier Tage und Nächte für eine typische „Florida“-Auszeit auf diesem traumhaften Platz direkt vor dem Strand am Golf.

Dieser kurze Weg bringt uns dahin, noch einmal einen unserer Träume zu erfüllen:

Wir müssen nichts besonderes tun, um uns mit diesem Geschenk eins zu fühlen.
Dieser unfassbar schöne Strand, diese Westküste Floridas mit seinem Golf of Mexico, dieses Privileg hier sein zu dürfen. Aber letztlich wäre alles nichts ohne diese sich uns schenkende Sonne mit ihren seit Milliarden von Jahren für uns genau austarierten Temperaturen.

Eine kleine „grüne Insel“ mitten auf dem Strand bietet uns am ersten, etwas kühlen Tag, „Schutz im Rücken“ gegen den Wind und für das Gefühl, alleine auf weiter Flur zu sein.

Am nächsten Morgen:
Wenn der Bus schon direkt neben dem Campingplatz abfährt und dazu auch noch kostenlos ist, dann nutzen wir ihn auch.

Es geht 6-7 Kilometer immer gerade aus bis ins Dörfchen oder besser gesagt, in die Touristenmeile von Siesta Key FL

Wir brauchen nur eine Viertelstunde um festzustellen, das dieses Ziel eigentlich überflüssig gewesen ist.
Weil aber Siesta Key Beach auf der Rückfahrt nur zwei Haltestellen entfernt liegt, steigen wir sowohl aus dem Bus als auch anschließend aus unseren Schuhen aus, um den unschuldigen Quartzpuder dieses unglaublichen Strandes zwischen unseren nackten Zehen spüren zu können.
Natürlich begeistern diese haptischen und optischen Eindrücke nicht nur uns, so dass dieser schätzungsweise 400 Meter breite Strand zumindest an der Wasserlinie ziemlich bevölkert ist .

Wir sind glücklich wieder zurück am Turtle Beach zu sein…

…und warten sehnsüchtig auf den grandiosen Sonnenuntergang

…wie jemand anderes auch,

…oder wie Igor an der Wasserkante und andere Fischer draußen auf dem Meer, die sich auf die kurze Zeit der Dämmerung spezialisiert haben, um die beste Chance auf einen guten Fang zu haben.

Für den Adler, der jeden Abend auf dem gleichen Ast sitzt, beginnt die ruhige Nacht…

und für uns am nächsten Tag die Rückkehr nach Zephyrhills, wo sich Weihnachten auf typisch „Rentner-floridianisch“ langsam breit macht.

Take care and have a good night…

Amelia -Petanque- Island

Donnerstag, 7. November 2019.

Fort Clinch State Park, Riverside CG, Amelia Island, FL

Während unserer gemächlichen 150 Kilometerroute durch den Wald-, Wiesen- und Brückenstaat Georgia bleiben wir wahrhaftig fast immer geradeaus.

Auf dem schier ewigen Hwy 17, diesem schnörkellosen Weg Richtung Sehnsucht Süden rattert es auf den Metallrosten der Fahrbahn erheblich, als wir irgendwann diese unscheinbare Brücke über den St. Marys River überqueren und „zack“ sind wir in Florida, von Sunshine allerdings noch nichts zu sehen.

Für diese knappe Woche wird unsere Story etwas kompliziert…
Denn unser Lieblings- und naheste Übernachtungsplatz zum Turnier in Fernandina Beach, der Fort Clinch State Park ist seit Monaten ausgebucht und es gibt auch für uns keine Ausnahme am Office, kein „first come, first serve“ oder „walking in“ Spontan-Restplatz. Natürliche wäre alles rechtzeitig online übers Internet zu buchen gewesen.
Wir waren einfach zu spät dran.

Sicherheitshalber haben wir für die Zeit während des Turniers die 30 km entfernte Alternative im Little Talbot Island State Park organisiert.

Das meine ich mit kompliziert: – Die Hoffnung stirbt zuletzt!
Weil Vero mit Ihrer Spezial-Energie immer wieder aufs Neue im Internet den Stand der Reservierungen in Fort Clinch überprüft und nicht aufgibt, findet sie (mit Ausnahme einer Übernachtung) plötzlich doch noch einen freien Platz (#36) im Riverside Campground, Fort Clinch State Park.
Wir buchen!!!
Natürlich bedeutet „Storno“ des ursprünglich reservierten Platzes auch hier Gebühren!
Letztendlich sind wir jedoch glücklich darüber, jeden Tag gute 60 Kilometer weniger fahren zu müssen.

Unser Traumplatz tief im Wald an der Atlantik-Spitze unter viel Spanish Moss…

Zurück zum Turnierplatz und zum normalen Spaß:

Donnerstag, 7. November 2019, nachmittags
Der Jachthafen von Fernandina Beach liegt ruhig vor uns. Einen Parkplatz vor dem Turnier zu bekommen, ist kein Problem.

…und genügend Platz zum Üben allemal:

Mit Judy und Ed, meinem Turnierpartner, wir spielen nun zum dritten Mal dieses Turnier, haben wir uns am großen Zelt verabredet.
Einerseits ist es fast so, als hätten wir uns erst gestern gesehen. Aber andererseits erschrecken wir: Ed geht am Stock!
Darauf angesprochen erklärt er, dass alles bestens sei. Seine kürzliche Knieoperation zwinge ihn zur Vorsicht, aber spielen könne er ohne Probleme…

Er ist wirklich gut drauf und seine Fähigkeiten zu „legen“ sind noch kompletter geworden. Mal sehen, ob meine reichlich trainierten Schießerqualitäten ausreichen!

8. November, Freitag morgen:
Wir trainieren an diesem letzten Tag vor dem Turnier noch ein wenig und schauen gleichzeitig bewundernd „rüberschielend“ den „eingekauften“ Profis des Teams France zu. Bei mir kommt so etwas wie „kleiner Junge im Alter von 71“ Gefühl auf:

Dylan Rocher, Damien Hureau, Claudy Weibel, Stephane Robineau etc.

Die (Welt)meister ihres Fachs können gegen Geld zum Üben oder für ein „Spielchen“ gebucht werden. Diese Leichtigkeit, Genauigkeit, Treffsicherheit… wow!
Letztendlich siegt die Ratio:

Ich bin so glücklich an diesem Turnier zusammen mit Ed als ein Team von insgesamt 172 dabei sein zu können.
Der olympische Gedanke hat was!

Samstag, 9. November 2019, sehr früh morgens: 8 Uhr

Die versammelte Menge von mehr als 350 Spieler*innen aus schätzungsweise zwanzig verschiedenen Ländern stellt sich pünktlich, Mütze ab, zum feierlichen Sologesang der amerikanischen Nationalhymne „The Star-Spangled Banner“ auf.


Das Gruppenfoto ist für mich persönlich wegen des erdumspannenden, friedlichen, gute Stimmung verbreitenden Charakters ein besonders berührender Moment.

Wir sind Team #147 und spielen zuerst gegen Team #44 auf Court #1! Eine besondere Ehre, weil dieser Platz am Ende des Turniers wegen seiner Bodenbeschaffenheit ein Teil des Finalspieles sein wird.

Wir gewinnen! Unsere Gegner kommen aus Oklahoma, sind Brüder und spielen zu Hause mangels Clubs in verschiedenen Gruppen verteilt über eine riesige Region. Scheint wohl eher eine Boule Diaspora zu sein!

Läuft alles wie geschmiert? – Es entwickelt sich über den gesamten Samstagvormittag hinweg, die für mich wie ich mich nach einem ersten schnellen Sieg kenne, typische Haltung zwischen Leichtsinn, Konzentrationsschwäche, Ärger, Oberflächlichkeit und unter anderem daraus resultierend:

Niederlagen!

Wir verlieren die nächsten beiden Spiele! – Der Schiedsrichter ist auch noch gegen uns…

Nach dem Lunch um 12:00 pm geht es mit zwei Spielen weiter. Ed spielt souverän und mein Glaube an mich selbst wächst von gewonnenem Punkt zu Punkt!
Hier wird nichts mehr verloren. Schluss damit…

Video:

Bei diesen vielen aus den unterschiedlichsten Ecken der Welt kommenden Gegner*innen frag mich mal, wie sie alle heißen…

„Stolz wie Oskar“ fahren wir jedenfalls heute Abend noch bei Tageslicht zum Little Talbot Island State Park, um unsere reservierte Site #40 zu finden. Es gibt nur ein kleines Problem: Sie ist schon besetzt!
Wir klopfen an die Tür des dortigen Riesen-Trailers. Eine etwas irritierte Frau öffnet und erzählt uns, nachdem wir den Anlass unseres Besuches erklärt haben, etwas von „emergency room, her husband“, und von „stay extended“.
Wir mögen etwas warten, sie rufe die Ranger an…
Letztendlich müssen wir noch einmal zurück zum Office: „Nehmt unseren Reserveplatz, sorry, wir haben vergessen, Euch Bescheid zu sagen“
Die #37 sieht dann auf den ersten Blick nicht schlecht aus. Gute Nacht!

Das schnelle Ende kommt dann aber am frühen Morgen. Der Wasserpegel in der nahegelegenen Bucht steigt für uns ungewöhnlich schnell. Er schiebt sich – zu uns!!! Wann ist bei uns landunter?

Rekordverdächtig schnell sind all unsere Utensilien im WoMo verstaut, Strom ab, Stühle rein, Navi eingestellt und 2 Meter vor „Flooding“ nix wie weg hier!
Liegt vielleicht am Vollmond…

Sonntag, 10. November 2019

Es sieht so aus, als wenn dieses erste Foto unsere morgendliche Spielbesprechung zeigt. Wir wissen, was uns mit unserer Auslosung unter die 60 erfolgreichsten Teams für heute bevorsteht…

Wir sind gut drauf!

Bei aller Mühe, gut drauf sein reicht für diese Nummer nicht aus:

Unsere letzten Gegner, der Präsident des Dallas Petanque Club mit seiner Partnerin: Sie haben uns geschafft – wir sind draußen!

Fazit des Turniers: Hätten wir ein Spiel weniger gewonnen, wären wir jetzt wahrscheinlich um $100 reicher – denn der samstägliche Erfolg von 3:2 Spielgewinnen hat uns in die Bestengruppe katapultiert.
Das Ergebnis: Heute spielten wir in Concours A und landeten zwischen dem 17. und 32. Platz ohne Preisgeld, anstatt in den Consulantes A, B oder C irgendwo zwischen Platz 33 und 40, aber mit Preisgeld…

In jedem Fall ist es für uns einfach ein großer Spaß gewesen und hat mir für meine nächsten Petanque-Reiseziele viele neue Kontakte …, vielleicht auch nach Dallas, Texas gebracht.

Es ist Zeit, einen faltbaren Startring zu kaufen und mich über ein Wiedersehen mit Philippe Boets, dem quirligen Belgier und Gründer des Turniers und vor allem des ersten amerikanischen Boule Online Shops seit 1991 zu freuen.
Was für ein Gefühl: „Reiner! you are back to Amelia Island

Nach einer herzlichen Einladung zum Essen für heute Abend im „The Sandbar & Kitchen“ verabschieden wir uns von Judy und Ed.

Werden wir uns in Deutschland wiedersehen? Unsere Einladung steht!

Welcome to Germany sometime!

Ostküsten-Blues

Samstag, den 5. Oktober 2019

Wir kurven auf dem Weg nach Branchville, New Jersey gemächlich up and down mitten durch „Redneck-Country“.
So sieht es hier wirklich aus:  Im wahrsten Sinne des Wortes abgelegen, kurvig, arm, waldreich,  vernachlässigt, verstohlen, liegen gelassen, verlottert und wegen der „vergessenen“ Infrastruktur eher menschenleer.Weiterlesen »

vom Pine Tree- über Granite- zum Bay State…

„Live free or die“       Ein auf den ersten Blick uns irritierendes Staatsmotto…

Vero’s Blick auf die Internetseite von wikipedia.de macht klar, dass es (auszugsweises Zitat) „(…)das wohl bekannteste Motto eines US-Bundesstaates“ (ist) „zum einen wegen der historischen Verwurzelung der Idee der Freiheit und Unabhängigkeit in den Vereinigten Staaten, zum anderen wegen der deutlichen Wortwahl im Vergleich zu den sonst eher gemäßigten Mottos der Bundesstaaten.“
In diesem Kontext können wir das jetzt schon eher nachvollziehen.Weiterlesen »