Der Dauerbrenner…

…bekommt bedeutungsgemäß einen eigenen Beitrag.

Die gelb-orange-blaugrau züngelnden Flammen werden vom Wind im kreisrunden, von der häufigen Benutzung total geschwärzten, Firepit hin- und hergerissen, gedeckelt, angestachelt, auseinander gerissen und manchmal auch in Ruhe gelassen.
Ist es diese gefühlte Wildheit, die Wärme, die Helligkeit und diese Unberechenbarkeit, die ich steuern muss,
die es für uns so faszinierend sein lässt, abends ruhig, ohne zu sprechen, nur manchmal einen Gedanken einwerfend, uns am Feuer wohl zu fühlen und „Platz“ genommen zu haben?
Zu zweit lässt sich zwar schlecht eine Runde um das Feuer bilden. Da haben es die Amerikaner besser: Es versammeln sich meistens mehrere Personen. Sie bilden dann einen um das Feuer herum aufgebauten „Stuhlkreis“.

Wir finden es einfach sehr gemütlich, es steigert unsere Empfindung, „Zuhause“ zu sein und wir bilden unseren symbolischen „Stuhlkreis“ in Form gemeinsam kreisender Gedanken.

Aber bevor es so weit ist, muss das Firewood an jedem Platz neu gekauft werden,
es darf kein Holz aus dem Wald oder der Landschaft geholt werden, ist im Bundle unterschiedlich viel und kostet immer zwischen 5 und 8 $.

Inzwischen habe ich mir zeigen lassen, wie es am besten anzuzünden ist.
Besonders gut geht es, wenn ich etwas Anzündeholz zur Verfügung habe, dass ich mir mit der Axt „hart“ erarbeiten muss.
Das wird so abwechselnd aufeinander gelegt, dass möglichst viel Luft von unten an das Holz greifen kann.
Dann reicht zusätzlich etwas Zeitungspapier in der Mitte und ein Quickstarter in Form eines überdimensionalen Streichholzes, wahrscheinlich mit Petroleum getränkt.
Es geht aber auch ohne Anzündeholz, mit etwas zusätzlicher Pappe, dafür zwei Quickstartern.

Egal wie, wenn dieser Stapel gut brennt, dann kommt das eigentliche Firewood locker oben drüber und es brennt „wie Zunder“.
Naja, manchmal auch nicht,
aber dann erfüllt der Rauch immer noch weitestgehend dadurch seinen Zweck, dass er hilft, Mücken und Black Flies von unseren Körpern fernzuhalten.
Unabhängig von der Lufttemperatur, ob 35° oder 12°, das Campfire am frühen Abend bis in die Dunkelheit hinein, ist eine wunderbar inspirierende, zum Nachdenken anregende und beruhigende Gelegenheit für das Ende des Tages und den Beginn der Nacht.

…and don’t forget your dreams!

4 Gedanken zu “Der Dauerbrenner…

  1. Lese eure Berichte immer gerne, auch ohne einen Kommentar abzugeben. Feuer zu machen gehört aus meiner Sicht zu den Grundbedürfnissen der Menschen.
    Liebe Grüße und weiterhin super gute Erlebnisse

    Pit

    • Lieber Pit,
      sind momentan im Zentrum der Macht. Schöne Grüße von Barack…
      Er hat mir versprochen, sich 2017 ein WoMo zu kaufen
      Liebe Grüße and all the best
      Reiner

  2. Hallo lieber Wolfgang,
    haben wir doch gehofft, dass Du als alter „Feuermacher“ diesen Beitrag mögen könntest.
    Liebe Grüße aus Pennsylvania
    Vero und Reiner

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