Durch Nebraska

Montag, 17. August – Donnerstag, 20. August 2015

Nach einer ruhigen sonntäglichen Nacht auf einem Einkaufszentrums-Parkplatz in Scotts Bluff, Nebraska

und einem anregenden Besuch des Visitorcenters am Scotts Bluff National Monument fahren wir jetzt weiter Richtung Osten.

Dieses Monument zeigte den Auswanderern schon aus der Ferne, dass sie ein wichtiges Zwischenziel auf dem ewig langen Weg nach Westen erreicht hatten und vor allem,

dass es von hier aus, immer in der Nähe des wassersichernden Platte River bis Fort Laramie nicht mehr so sehr weit war…

Aber, weil wir ja den Siedlern „entgegen“ fahren, haben sie schon vorher, aber wir hinterher Chimney Rock aus weiter Ferne erkennen können, das Ihnen wiederum ankündigte, dass Scotts Bluff und damit ein Drittel ihrer Reise nach Oregon geschafft sein würde.

Wir genießen dieses Schauspiel, einerseits dieser unendlichen Prärie mit ihrer Einsamkeit und Gleichförmigkeit und andererseits der besonderen, unübersehbaren Felsformationen mit Begeisterung.

Ob diese kleine Farm wohl die Heimat von sich hier niedergelassenen Auswanderern geworden ist?

Wir sind echt froh, eine ruhige Woche in Ogallala zu verbringen. Dieser Ort und der Campground, den wir uns aus der „Internet-Ferne“ über unsere Übernachtungs-App ausgesucht haben, gefällt uns wirklich gut.
Alle Voraussetzungen zur Vorbereitung unserer weiteren Ziele sind wunderbar. Das Paar, dass uns empfängt, ist ausgesprochen nett und wir fühlen uns schon nach Minuten sehr willkommen:

Laurie empfängt uns auf dem „Sleepy Sunflower Campground“ in Ogallala, Nebraska.

Woher wir Ihren Namen wissen?
Wir standen in den letzten vier Wochen in Mailkontakt.

Hier erwarten uns nämlich unsere neuen Klappräder, die wir bei walmart.com bestellt und nach Rücksprache und Zusage von Laurie hierher senden ließen und bei ihr untergestellt haben.
Dave, ihr Mann, weist uns nicht nur ein wie ein Flugzeug auf einem Flughafen eingewiesen wird, sondern bringt uns auch die Räder an unseren Platz. Sehr aufmerksam!

Hier lassen wir es uns gut gehen: alles sehr gepflegt, mit gutem Chi.

Die nächsten Tage entwickeln sich einfach zu einer guten Zeit um vieles abzuarbeiten was erledigt werden muss:
Weil wir ein fantastisches WIFI haben können wir mit vielen Lieben skypen, unsere Konten klären,
unser Navi aktualisieren und endlich auch unsere Reiseberichte wenigstens etwas näher an unseren momentanen Standort „heranschreiben“.
Wir sind von unseren Ansprechpartnern Laurie und Dave echt begeistert.
Sie organisieren einen besonderen Service für unsere Fahrräder, die noch einmal professionell „endkontrollert“ werden müssen. Bremsen und Schaltung, alle Schrauben und die Feststeller, mit denen die Räder „entfaltet“ werden können, müssen nachgeschaut und -gestellt werden.

Wer macht und kann so was? Es soll ein Richard sein.
Nach einem kurzen Telefonat zwischen Dave und Richard haben wir sofort einen Termin bei ihm.
Er ist Assembler, also Monteur und das nicht irgendwo, sondern in der Fahrradabteilung beim Walmart in Ogallala.
Lange Rede, kurzer Sinn: Innerhalb einer Stunde, während der wir eingekauft haben, ist alles erledigt.
Die Räder rollen, Lenker und Sättel sind gut eingestellt und es kann losgehen.

By the way, ich habe einen Hut mehr und einen weniger:


Dave hat meinen bayrischen und ich seinen „Cowboyhut“.
Das nennt man dann auch International Relations!

So long, Folks!

Ein Gedanke zu “Durch Nebraska

  1. Hallo Cowboy ,
    schön muss es sein , so nette Leute kennen zu lernen. Aber ihr habt es auch verdient ; so nette
    Besucher aus Germany haben Laurie und Dave sicher auch nicht jeden Tag.
    Weiter alles Gute , euer Alfred.

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