Wie unerwartet schön…

12. Tag 15.2.2014

Sta. Susanna – Combrils

Wir hatten vorher auch noch nichts von dieser verschlafenen Gegend gehört, aber diese Bucht, an der unser Stellplatz, als Teil eines Campingplatzes liegt, ist so idyllisch, dass wir kaum glauben, einen solchen Traumstrand im tieferen Süden, also etwa südlich von Valencia, jedenfalls nicht so unverbaut, zu finden. Warten wir’s mal ab.

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Jedenfalls liegt dieser Stellplatz direkt an einer Traumbucht mit „Musterpinie“, wie hingemalt.

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Die Strecke war zwischendrin so nervig, dass ein Stück AP, also Autopista, sein musste, die Bequemlichkeit kostete dann eben mal grad 10,60 €. Jetzt ist es sechs Uhr und das Abendessen duftet aus allen Wohnmobilen…

Im Übrigen hab ich mich heute zum ersten Mal aufs Fahrrad geschwungen, an der Rezeption Vero’s Fragen abgearbeitet:
– Was ist mit WiFi?
– Wo gibt es Brot?
– Wie weit ist es zum nächsten Ort?
– Kann man zu Fuß gehen oder das Fahrrad benutzen?

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Barcelona

11. Tag 14.2.2014

Sta. Susanna – Barcelona – Sta. Susanna (mit dem Zug)

Aufregend! Der Ticketkauf, der richtige Zug, der beste Zielbahnhof… Alles hat richtig gut geklappt, wie immer sind meine Befürchtungen nur Teil meiner bescheuerten Fantasien. Ich könnte das ja auch endlich mal so annehmen.

Gegen kurz nach 10 geht’s los, ungefähr alle 5 Minuten ein Stop: Pineda de Mar, Calella, Badalona etc. Um halb 12 sind wir am geplanten Ziel: Placa de Catalunya, unterirdisch, nicht unähnlich Manhattan, nur etwas kleiner…SAMSUNG

Stell dir vor, du kommst aus der Erde und was siehst du als Erstes: o.k. natürlich die Helligkeit des Tages und die von der Sonne beschienenen vielen Menschen, aber dann…20140214_114122 - Kopiert

„Apple-Store“, riesig, mittendrin dahingesetzt und du kommst nicht dran vorbei, Vero auch nicht!20140214_180530

Und erst dann die beeindruckende Umgebung: riesige Brunnen, herrschaftliche Bauten, breite, ausladende Platanen.20140214_180454

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SAMSUNGWir sind, ohne besonders müde zu werden und ohne besondere Ziele im Auge zu haben, na ja, bis auf die vorher von Vero ausgekundschafteten „Wollshops“, gelaufen,SAMSUNG

hatten in einer dieser winzigen Nebenstraßen unser Frühstück (Bocadillo con Jamon und viel Café con Leche) und sind anschließend die Rambla, Prachtstraße Barcelonas, entlang flaniert.

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Spanien 20141Auf diesem grandiosen Markt konnten wir nicht an einem völlig bunten, wohlschmeckenden Fruchtsalat vorbei gehen.

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Nach etwas enttäuschender äußerlicher Besichtigung der Kathedrale ließen wir uns in einer Bar nieder, deren Bedienung auf unsere ausdrückliche Frage, „Patatas Brava?“ „Si, claro!“ antwortete.

Dann ließen wir es uns gut gehen und schlemmten in Zucchinitortillas, gemischten Vorspeisen bestehend aus Tomatencremebrot, Ajillo, Hummus und weiteren Köstlichkeiten mit Chilli und Paprika und natürlich fritierten Kartoffeln mit Mayo und Ketchup, eben „Patatas Brava“. Dazu unseren oblogatorischen Tinto de la casa.

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Gegen 19 Uhr 30 waren wir wieder im Robel-Wohnzimmer, ließen den Tag mit einem weiteren leckeren Tinto ausklingen.

Lasst mich nicht vergessen, dass ich mir noch in einem Haushaltswarenladen, na ja, so was ähnlichem jedenfalls, ein 3m Maßband fürs Petanque gekauft habe und by the way,

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für Vero eine Tasche.

…noch ein paar Eindrücke von Barcelona20140214_145905 20140214_170312 20140214_133956 - Kopiert SAMSUNG 20140214_145818 20140214_14524620140214_142337

Costa Brava, zum Zweiten…

10.Tag 13.2.2014

Capmany – Santa Susanna

Wir sind heute morgen weiter gefahren und trotzdem noch nördlich von Barcelona –

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eigentlich wollte ich hier nie wieder ans Meer

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– seitdem ich vor 45 Jahren meinen ersten Auslandsurlaub mit „Beckers Bussen Bielefeld“ mit meiner damaligen Freundin, 14 Tage in Lloret de Mar, davon 2 Tage hin und 2 Tage zurück, erlebt habe.

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Vero erinnert sich nur noch schwach, weil sie damals so viel Sangria konsumierte, dass sie vor 44 Jahren mit Cousine, Onkel und Tante vergessliche und so lang zurückliegende Tage in Pineda (nur 4 km von unserem jetzigen Strandcampingplatz entfernt) zubrachte.

Und eigentlich ist das auch schon alles, was über diesen Ort zu sagen ist,

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schiene jetzt nicht die Sonne so unverschämt einmalig vom zirrigen Himmel und könnte meine Vero nicht schon in kurzer Hose gehen,

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und schlügen nicht die Wellen, weil aus dem Campingstuhl heraus zwar nicht sicht-, sondern nur ahn- und kieselgeräuschvoll hörbar auf den unter uns liegenden Strand…

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Und dann noch eigentlicher sind wir nur hier, weil auf der anderen, also auflandigen Seite von uns, die Bahn nach Barcelona abfährt, die uns morgen früh nach Barcelona bringen soll…

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Aber jetzt wird erstmal Boule gespielt.

Heute schon gechillt?

9. Tag 12.2.2014

Capmany

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Dieser Tag hat wirklich gehalten, was wir uns von ihm versprochen haben – Ausruhen, in der Sonne sitzen (Vero schon in kurzer Hose und Top),

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Lesen („Ein ganzes halbes Jahr“) bzw. IPad Lernen,

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nachmittags ein gepflegter Spaziergang mit Umwegen ins Dorf und zurück

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und nicht zu vergessen, ein erstes Glas „Tinto“ in der Bar (mit angeschlossenem Lebensmittelladen), für mich sozusagen als Zugabe, einen Cafe con Leche, genossen.

Mit der Family auf verschiedenen Wegen Kontakt gehabt

– mit Caro und Matze „gefacetimed“,

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– und mit Hartmut konventionell telefoniert.

Es ist sehr schön mit ihnen unser Glück und ihr Gutgehen zu teilen.

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Den Sonnenuntergang über den Bergen gab es noch als Zugabe…

mit kurzen Ärmeln

8. Tag 11.2.2014

Palavas les Flots – Capmany/ Spanien

Gestern noch ein kleiner Spaziergang im Ort.

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Heute ein herrlicher Morgen – strahlend blauer Himmel, mit wunderschönem Blick auf die kleinen Boote mit großen Motoren im Hafenbecken

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– ich genieße den Anblick, als wenn ich selbst hier ein Schiff liegen hätte, aber so ist es auch schön.

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In der Nähe fahren wir einen „Carrefour“ an und Vero organisiert uns warmes Baguette, Joghurt und Banane. Das Frühstück unterwegs auf einem Parkplatz an der A 75 war ein köstliches…hmmm dieser Käse!

Weiter geht’s Richtung Perpignan, es ist kein Zufall: die Mandelbäume blühen reihenweise und ab und zu auch schon eine Mimose, und dann ist auch schon die kurvige Straße nach Le Perthus, dem Grenzort zwischen Frankreich und Spanien, erreicht.

Welch ein vertrautes Gefühl – wir sind wieder in Spanien!!! Wie es uns wohl in diesem Frühjahr gefallen wird? So mit ganz anderem Vorhaben, jedenfalls ohne „Camino“ und viel freier Zeit an verschiedenen Orten.

Inzwischen haben wir uns entschieden, heute nicht mehr bis nach Calella, kurz vor Barcelona, zu fahren, sondern haben einen sehr schönen, ruhig in den Küstenbergen liegenden Campingplatz (Les Pedres), schon 50 km hinter der Grenze gefunden und lassen es uns gut gehen.

Mal sehen, was wir morgen machen!

Frühling ?

7.Tag 10.2.2014

Beausemblant – Palavas les Flots

O.K. das Wetter ist immer noch nicht wirklich frühlinghaft, aber es liegt was in der Luft…

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Wie weit wir heute kommen, stellt sich erst während der Fahrt heraus. Wir kommen dem Mittelmeer immer näher und vor allem: jetzt präsentieren sich Landschaft und Häuser schon in den typischen provencalischen Farben und Formen, irden, auch verlottert (wo kommt dieses Wort eigentlich her, hat da irgendeine Lotte was falsch gemacht?)

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Die ersten Flamingos lassen uns staunen und freuen, die Straße führt zwischen offenem Mittelmeer und dem „Etang“, den Binnenwasserarmen an der Küste, auf schmalem Grad Richtung Südwesten, einmalig!

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Den anvisierten Stellplatz erreichen wir, zugegebenermaßen erst nach viel Kurverei und unruhiger Suche, aber dann war er da: herrlich gelegen, direkt am Yachthafen, zwischen den verschiedenen Hafenbecken, mit allem Komfort, d.h. V+E und Strom, sogar den Adapter für den französischen Stecker gab’s dazu.

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(Wie gut, dass wir eine Hecksitzgruppe haben, der Ausblick bringt’s echt)

Fronkreisch, Fronkreisch

Baume-Les-Dames – Beausemblant

Unser besonderer französischer Faible besteht u.a. darin, möglichst nur „mautfreie“ Strecken zu fahren, d.h. nur dann Autobahn, wenn sie nichts kostet. (und davon gibt es in Frankreich nicht viele).

Also heißt das Motto: geduldig durchschnittlich alle 3-5 km rein in den Kreisverkehr und an der richtigen Stelle wieder raus… genau das Richtige für meinen Drehschwindel 😉

So angetörnt, sind wir bis hinter Lyon gekommen, ungefähr bis 30 km vor Valence auf unserem schon vertrauten kostenlosen angenehm ruhigen Stellplatz von Beausemblant, einem winzigen Örtchen, abeits der N7.

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Mein erstes „Feierabend“-Boulespiel nach getaner Arbeit. Natürlich mit einem gekühlten Glas Rosé (von Vero credenzt!) das Glas steht am Baum.

wir klüngeln langsam nach Frankreich

5. Tag 08.02.2014

Freiburg im Breisgau – Baume-Les-Dames/ Frankreich

„Wann sind wir denn heute morgen wach geworden? Achte“ – aber abgefahren sind wir erst um halb zwölf!

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Die letzte Möglicheit „vor der Grenze“ über einen W-Lan Anschluss ins Netz zu kommen, unsere Bilder und Texte einzustellen, kostete uns die Zeit – aber wir haben sie ja auch.

Es gibt nichts besonderes zu berichten, außer das die oder der Doub, Vero sagt „le“ ist männlich, also der Doub unheimlich viel Wasser führt und es den ganzen Tag geregnet hat, bis vor jetzt gerade, wirklich! ehrlich!

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Die Heizung bullert vor sich hin und gleich gibt’s Chicoree – gebraten.

Ach ja, es wird gerade dunkel und ich habe ganz vergessen zu berichten, was wir bisher über „zuhause“ erfahren haben. Das hole ich hier nach:

– Udo, als guter Freund und Nachbar, hat gleich am zweiten Tag angerufen – „der Passat steht nicht mehr vor der Tür, das ist ja nicht das erste Mal so!“ – Nein, nein, er ist nicht geklaut worden, wie damals, sondern wir haben vergessen zu erzählen, dass Benni ihn abgeholt hat, weil er ihn während unserer Abwesenheit benutzen kann.

– und wir haben am 6. Britta zum Geburtstag gratuliert, sie ist jetzt auch stolze Besitzerin eines IPad Air und „ehrenamtliche Verkäuferin“ von Apple ;-).

– Last but not least: Hartmut hat berichtet, dass unsere Reisepässe mit eingeklebtem Visum für die USA angekommen sind!!!

That’s it.

…immer ruhig weg

4. Tag 7.2.2014

Freiburg im Breisgau

Viertel nach Acht. Die Regentropfen prasseln aufs Dach wie fallende Reiskörner.

Muss das sein? Vero ist schon wach: „Heut‘ nachmittag soll’s aufhören“. Wie gnädig!

Heißer Kaffee, hmmm!

Inzwischen hat es aufgehört zu klopfen, dafür wackelt das Auto im Sturm und ich muss raus, weil der „Landstrom“ ausgegangen ist. O.K., kann ich gleich die Gebühren für heute bezahlen gehen.

Die Luft ist echt angenehm. Bis um zwei Uhr gelesen und am „Blog“ gedaddelt.

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Anschließend zu Fuß in einer viertel Stunde in die herrliche, für uns immer wieder außergewöhnlich lebendige, Innenstadt von Freiburg gelaufen.

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Oh diese Düfte in der Markthalle, Speisen, man könnte denken, aus allen Ländern dieser Erde, so berauschend und Appetit machend. Nichts wie wieder raus!

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Der für uns typische Besuch von „Thalia“, diesmal ohne Buch wieder rausgekommen!    Aber stöbern im Wolleladen darf narürlich auch nicht fehlen.

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In der Sparkasse noch 1 € Münzen besorgt. Die brauchen wir immer wieder auf den Stellplätzen.

Apropo Stellplätze: der hier in Freiburg in der Blissierstr. ist für uns ein guter Ausgangspunkt weiter nach Frankreich.

Im Moment bereitet Vero das Abendessen vor…

bis später… morgen geht’s weiter

die ersten Maultaschen

3. Tag 06.02.2014

Hainfeld (Pfalz) – Freiburg im Breisgau

Es ist 7 Uhr.

Noch dunkel. Kaffeemaschine anstellen.  und: Wach!

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Mit ein bisschen Stress aber ohne Hektik schaffen wir es, um 09.00 loszufahren. Das heißt, ohne Autobahn bis nach Freiburg.

Und kaum vorstellbar: Die Sonne strahlt vom geilsten Blau des Himmel! – den ganzen Tag.

Erst Anlaufpunkt ist ein na? WOLLESHOP, danach der Stellplatz eines WoMo Händlers, auf dem wir schon im letzten Jahr übernachtet haben.

Aber jetzt gibt es keinen Stromanschluss und nur einen Platz auf einem neuen im Bau befindlichen Ausstellungsgeländes für Wohnwagen.

Nee danke, zum nächsten Platz in der Blissierstraße: Ver- und Entsorgung, Strom und W-Lan!! Besser geht’s nicht und das alles für 9 €. Vielleicht bleiben wir morgen noch hier und gehen ein bisschen bummeln.

Abends die ersten Maultaschen gegessen, hmm, lecker.