Merry Christmas!

Wir verbringen unser Weihnachtsfest im meist warmen, manchmal regnerischen, momentan sonnigen Henderson Beach State Park in Florida und denken natürlich gerade in diesen Tagen an unsere Kinder und Familie, an liebe Freundinnen und Freunde, an verpasste weihnachtliche und adventliche Zusammentreffen, Glühweinexzesse, wohlige Ofenwärme, Eiskratzen und Schneeschieben (nicht wirklich) und vermissen Euch sehr.

Herzliche Grüße an unsere Lieben Zuhause, an unsere Freundinnen und Freunde, an neue Freundinnen und Freunde aus Canada und USA und unbekannte Leserinnen und Leser.

Wir wünschen Euch Allen ein friedliches Fest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

Vero und Reiner

Fast im Zentrum der Macht

Sonntag, 11. – Montag, 12. Oktober 2015

Wir fühlen uns für Washington DC, unsere nächste größere Stadt, gut vorbereitet.
Vero hat sich bei der Platzsuche daran orientiert, wie wir am besten in die Stadt hineinkommen und das bedeutet, unsere nächste Bleibe ist der Greenbelt State Park, im Norden von Washington DC.

Wir stehen für 16 $ die Nacht auf einem herrlichen Flecken, allerdings ohne Landstrom. Aber unsere Solarzellen werden das Ding für uns schon schaukeln… Haben wir gedacht.Weiterlesen »

Übernachtungserfahrungen…

Dienstag, 04.- Donnerstag,06. August 2015

Die Übernachtungsstationen, die wir an diesen Tagen bzw. Nächten genutzt haben, könnten unterschiedlicher nicht gewesen sein.
Das fällt mir wohl deshalb ein, weil die erste bei unserer Auswahl, vom Dienstag, den 4. auf Mittwoch, den 5. August mit dem anspruchsvollen Namen „Westwick Motel and RV Park“ unser erster richtiger „Griff ins Klo“ war, also erstmal „weggeschrieben“ werden muss.
Es kann nicht anders sein, einmal ist keinmal: in Sioux Falls, direkt am Highway war es so weit…Weiterlesen »

Wir lieben draußen…

Rossport und mehr…

Montag, 13. bis Dienstag, 14. Juli 2015

Montag, mehrere Stunden regnet es unverhofft kanadische Bindfäden, wir haben keine Lust mehr weiterzufahren und finden nachmittags einen günstigen Platz auf einer unserviced Site im „Neys Lunch and Campground“ bei Jack Fish (das ist eine Ortschaft!).
Ich schreibe im Bett, weil mich die Eisenbahn geweckt hat und mir mal wieder zeigt, dass die Züge erstens auch nachts fahren, zweitens die Hupen auch nachts funktionieren und drittens ein einzelner Zug aus mindestens 1000 Waggons bestehen muss.Weiterlesen »

Küstenfahrt…

28. Mai – 1. Juni 2015

Die ersten vier Wohnmobiltage und -nächte liegen hinter uns!
Wir haben sie auf dem KOA-Campground Halifax West mitten im Wald und direkt an einem See gelegen sehr genossen!

Erst peu a peu ist uns dabei klar geworden, wie sehr wir die Ruhe brauchen:
Erst haben wir nur zwei Übernachtungen gebucht, dann eine Dritte dazu und zu guter Letzt wurden dann auf diesem angenehmen Platz vier daraus.

Bis gestern, Sonntag, den 31. Mai, wurden wir dann mit viel Sonne und sommerlichen Temperaturen belohnt.
Inzwischen wissen wir allerdings auch wie sich kanadischer Regen anfühlt und 10°C sind für unsere Heizung eine erste Bewährungsprobe.Weiterlesen »

Was wir sonst noch so machen…

…wenn der Wind abflaut, nur noch ein warmes sonniges Lüftchen weht und wir nicht in Reiseführern schmökern,

dann fahren wir Fahrrad,

gehen lecker essen,

putzen das Wohnmobildach,

nehmen kleine Imbisse ein,

auch noch spät abends am Strand,

aber meistens

chillen wir in der Sonne.

Wir wünschen allen einen schönen Sonntagabend!

 

Wiedersehen

Oliva zum Zweiten…

Bei unserer Ankunft nachmittags in Oliva herzlicher Empfang in der Rezeption des Campingplatzes und auf der „Boulestrecke“.

Das hat uns natürlich sehr gefreut.20140409_194854Also, alles bestens, haben uns mit einem „Mercadona“- (spanische Supermarktkette) Einkauf auf unsere nächsten Tage auf dem Kiko-Camping vorbereitet und uns in Ruhe einen schönen Standplatz ausgesucht.20140407_104112Vero hat mich mit KAS-Limon, meiner Lieblingslimo in der Wärme und frischen Madeleines (Gebäck in Ermangelung meiner geliebten portugiesischen Bolos d’Arrozz) versorgt.image20140406_142242Es ist inzwischen warm, wirklich warm geworden, so dass uns die Markise tagsüber kühl und abends warm hält.
Kann sogar schon im Mittelmeer ein gepflegtes, extrem abkühlendes Bad nehmen, herrlich.20140406_115916Ansonsten fühlen wir uns so, wie wir es uns gewünscht und es erwartet haben: sehr wohl.
Unser Blick ist immer mal wieder, ob wir es wollen oder nicht, inzwischen aber auch auf unsere Rückfahrt gerichtet.

Was machen wir eigentlIch, wenn wir wieder zuhause sind?
O.k. noch nicht wirklich darüber nachdenken, beziehungsweise nicht darüber schreiben, manches ist doch nicht fur den Blog geeignet, weil privat oder noch nicht ausgegoren.20140411_20225620140409_135239Jetzt gehts erst einmal zum Strand, dort weht wenigstens ein kleines Lüftchen und die Wärme lässt sich jetzt um halb eins dort besser aushalten. Und um drei, na was wohl?
Die „Abenteuer“ sind logischerweise fürs Erste zurückgestellt, also wird Boule gespielt und gestrickt…

auf Abwegen

The route after…

relativ früh am Morgen, also so gegen 11, verlassen wir den Stellplatz von Sevilla bei rythmischen, aber gottseidank nicht kalten Regenschauern, die es notwendig machen, uns von den Intervallen des Scheibenwischers immer mal wieder stören zu lassen.

Wir sind in erster Linie aber froh über unseren Entschluss, das schlechte Wetter für’s Fahren zu nutzen und uns nicht von einem weiteren Tag durch das verregnete Sevilla die geheimnisvollen und beeindruckenden Erinnerungen der Dunkelheit des gestrigen Abends „verwässern“ zu lassen.

imageSo vergeht die Zeit durch den Regen mit Fahren, Tanken umd Einkaufen und dem spontan gefassten Entschluss, einen Umweg nach Südosten, ans Mittelmeer Richtung Vera, zum dortigen Wohnmobilpark „Oasis al mar“, den Vero schon zuhause im Netz ausfindig gemacht hat, zu fahren.

imageWir hätten es fast bereut, nicht wegen der verwegenen, brutal karg-felsigen Einöde der Gebirgslandschaft in der „Desierto de Tabernas“, die ganz offensichtlich nicht nur uns als Filmkulisse für klassische Western wie geschaffen vorkam.

imageGleich zwei „Hollywood“-Studiogelände, in denen tatsächlich amerikanische „Cowboy- und Indianermärchen“ gedreht wurden und werden, werben großplakatig um busreisende neugierige Gruppenreisende, die sich den Flair des Westernabenteuers gegen cash vorspielen lassen.

image Staubbedeckter, kakteenbestandener Parkraum steht in ausreichendem Maße zur Verfügung.

Aber Häme beiseite, die Landschaft macht Eindruck, nicht durch Liebliches und Erquickendes, sondern im Gegenteil, durch beängstigende Leere, Eintönigkeit und Weite, deren Grenze nur dadurch wahrzunehmen ist, dass nicht der Horizent auftaucht, sondern die Horizonte, die sich aus den Gipfelkanten verschiedenster, aber trotzdem gleichförmiger, Bergrücken zusammensetzen.

image image So stellen wir uns vor, muss es möglicherweise auch in New Mexico aussehen und denken dabei an Erna und Manfred, die sich für mindestens eine Woche an den Rio Grande verabschiedet haben… image Wir jedenfalls hätten es fast bereut, hierher gefahren zu sein, weil die Zufahrtsstraße kurz vor unserem Ziel, die offiziell gesperrt war (aber was heißt das schon in Spanien), unter anderem ein Schutthaufen auf der Straße sollte das wohl symbolisieren, für mich als eine Herausforderung erschien, sie trotzdem zu meistern.

Das wäre wegen meiner unerschütterlichen „Fahrkünste“ durch lockersten Sand neben der eigentlichen, wie gesagt, offiziell gesperrten, Straße fast schief gegangen.

Irgendwann bewirkte Veros hartnäckige Widerrede, dass sich meine Grossartigkeit in Kleinmütigkeit verwandelte und ich sie bat, mir beim Wenden behilflich zu sein.

Schweißtriefend, natürlich nur wegen der Peinlichkeit des Eingeständnisses meines Fehlers und nicht wegen meiner Befürchtung, jeden Moment stecken zu bleiben, standen wir nach unendlichen Minuten wieder auf der befestigten Straße vor dem „Gesperrt“-Schild.

Wenn der Regen nicht 10 km vorher endgültig vorbei gewesen wäre, wer weiß? Die Lust auf einen längeren Aufenthalt auf dem WoMo Park Oasis la Mar verging uns wohl eher wegen des geschilderten Ereignisses denn wegen der Abgelegenheit des Stellplatzes, 2 km vom Strand entfernt und 7 km vom nächsten Ort.

imageVielleicht aber auch, weil dazu kam, dass wir diesen Platz mit unserem eigentlichen Ziel, dem Kiko-Camping Oliva, verglichen und dadurch einfach nur enttäuscht waren.

Am Boulespielen mit Chris aus Stuttgart kann es jedenfalls nicht gelegen haben. Er gab sich alle Mühe, musste sich aber nach drei Spielen jedesmal geschlagen geben und lud mich trotzdem zu einem kühlen Bier zu sich an den Wagen ein.

Wirklich großzügig!

Playa de Oliva – Valencia – Playa de Oliva

28.2.2014

Playa de Oliva – Valencia – Playa de Oliva

Der nächste Stadtbesuch, diesmal Valencia, ist zu Ende. Wir sitzen im Zug nach Gandia, von wo aus anschließend der Bus zurück nach Oliva abgeht und fahren der Abendsonne entgegen.

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Bahnhof Valencia

Freitagabend, der Zug ist voll, weil so ziemlich alle Spanier ins Wochenende fahren, inklusive der Studentengeneration. Aber wir haben einen Sitzplatz, was unseren kaputten Beinen und Rücken gut tut.

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Valencia ist mit Barcelona nicht zu vergleichen: Wir können uns nicht wirklich ein Urteil erlauben, aber spüren schon: es hat uns nicht so ergriffen. Provinzieller und „leerer“, nicht so aufregend, eher zwar jung, aber doch in manchen Teilen kommerziell und klein und es war sehr windig!

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Eine Besonderheit ist schon der „Mercato Central“, ebenso überschäumend vor herrlich frischen Lebensmitteln wie der Markt in Barcelona und sicher schöner noch der beeindruckende Bau, der bestimmt schon 100 Jahre seinen Zweck erfüllt.

Valencia Markt

Die Boutique, in der Vero ihren an ihr ungewohnten „taillenfernen“ Pullover gekauft hat, war eher ein improvisierter, vorübergehender, aber trotzdem hipper Laden. Hat Spaß gemacht, dort auf dem tiefen Sofa zu sitzen und der Verkäuferin bei ihren Bemühungen zuzusehen, Vero moch mehr für sie „Ungewöhnliches“ zu verkaufen.

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An den süßen, köstlichen Teigschnecken, deren spanischen Namen ich wieder vergessen habe, konnte ich anschließend nicht vorbei gehen. Und dass ich mir bei Cortes de Ingles noch einen neuen Baumwollpullover für kleines Geld gekauft habe, sei nur am Rande erwähnt.

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Jedenfalls saßen wir, als ich anfing zu schreiben, noch im Zug, mussten in Gandia angekommen, dann noch eine Stunde auf den nächsten Bus warten umd ließen uns während dieser Zeit erfolgreich im „Mercadona“ einfallen, dass wir zum Abendessen: Roten, Baguette, Seranoschinken, Salami, Käse und für jeden von ins 10 Gambas gut gebrauchen könnten.

(Wie gut, dass wir es im letzten Moment, durch vehementes „no, no, perdon“ verhindern konnten, einen 30 Kiloschinken zu kaufen. Probiert hatten wir ihn beide schon)

Unser Abendessen kann durchaus als vorweg genommenes Geburtstagsessen gewertet werden, so gut hat es gemundet und so genüsslich war es…

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